So rechnet der Inflations- und Steuerrechner
Der Rechner simuliert deinen Sparplan Monat für Monat und berücksichtigt dabei die Regeln für Privatanleger in Deutschland. Am Ende siehst du drei Werte: den Betrag ohne Steuern, den Nettobetrag nach allen Steuern und die Kaufkraft dieses Nettobetrags in heutigen Euro.
Fonds und ETFs
Für thesaurierende Fonds fällt jedes Jahr die Vorabpauschale an. Die Steuer darauf zahlst du vom Verrechnungskonto, sie mindert also nicht den Fondswert. Beim Verkauf am Ende der Laufzeit wird der restliche Gewinn versteuert. Die Teilfreistellung (30 % bei Aktienfonds, 15 % bei Mischfonds) und dein Sparerpauschbetrag werden jedes Jahr angerechnet.
Tagesgeld und Festgeld
Zinsen werden jedes Jahr gutgeschrieben und sofort versteuert, soweit sie den Sparerpauschbetrag übersteigen. Weil die Steuer direkt vom Konto abgeht, wird nur der Nettobetrag weiter verzinst. Deshalb wirkt die Steuer hier stärker als bei Fonds.
Inflation
Die Kaufkraft rechnet der Rechner mit einer gleichbleibenden Inflationsrate zurück. Bei 2 % Inflation entsprechen 100.000 € in 30 Jahren heute nur noch 55.207 €. Mehr dazu erklärt der Ratgeber Inflation und Kaufkraft.
Vereinfachungen
- Verlustverrechnung und Günstigerprüfung werden nicht berücksichtigt.
- Der Verkauf erfolgt am Ende des letzten Jahres, danach fällt keine Vorabpauschale mehr an.
- Der Basiszins bleibt über die gesamte Laufzeit gleich.
- Das Ergebnis ist eine Orientierung und ersetzt keine Steuerberatung. Details findest du im Ratgeber zu Steuern auf Kapitalerträge.